- Beseitigung von Verfärbungen, Pigmentveränderungen
- Schließen von Gefäßen
- Fotoverjüngerung, Fraktionieren
- Aknereduzierung
- Laserpeelings, Resurfacing der Haut, Verbesserung der Hautstraffheit und des Hautkolorits
- Reduzierung der erweiteten Poren
- Behaarungsentfernung
- Laserlipolyse, d.h Entfernung des Fettgewebes, Gesichtsmodellierung, Beseitigung des Doppelkinns
Über Eignung der Patienten zum Lasereinigriff entscheidet der Arzt. Er achtet auf die Verfärbungen und Pigmentmale sowie Anzahl, Durchmesser, Farbe und Tiefe der Hautveränderungen und berücksichtigt die individuelle Empfindlichkeit, die Behandlungsstelle und Hautreaktion. Bei den sich für den Eingriff entscheidenden Personen wird eine Laserprobe gemacht, zwecks einer optimalen Anpassung solcher Energie, um mit einer kleinstmöglichen Menge das beste Ergebnis zu erzielen (z.B. zu wenig Energie wird die Gefäße nicht schließen oder wird die Verfärbungen nicht beseitigen und zu viel wird die Haut verbrennen). Von der Entscheidung des Arztes ist letztlich die Einstellung der Bestrahlungsparameter abhängig. Bei der Entschlussfassung berücksichtigt der Arzt eigene Berufserfahrung, dank der er die Möglichkeit hat die Heilungsparameter elastisch anzupassen.
Vorbereitung zum Lasereingriff:
- mindestens 4 Wochen vor dem Eingriff darf man die haut nicht bräunen (vor Sonne schützen, keine Sonnenbank nutzen)
- die Haare dürfen vor der Haarentfernung nicht depiliert werden (Wachsen, Pinzette); man kann die Haare rasieren
- die Haut ist vor dem Eingriff entsprechend zu feuchten (Nahrungsergänzungsmittel, Feuchtigkeitscreme)
- keinen Alkohol am Eingriffstag trinken
- ein Monat vor dem Eingriff aufhören Creme mit Retinol zu benutzen
- eine Woche vor dem Eingriff ist es mit Peeling aufzuhören
Während des Eingriffes:
Der Patient kann während des Eingriffes kleines Hautbrennen fühlen, das man bei mehr empfindlichen Menschen oder an empfindlichen Stellen durch Anwendung einer örtlichen Betäubung nivellieren kann (z.B. Emla – Creme). Dies ist mit dem Arzt zu vereinbaren. Die Eingriffsdauer ist je nach Oberfläche verschieden.
Eventuelle Nebenwirkungen:
Im Moment des Laserschusses können viele Patienten ein Unwohlgefühl von verschiedener Stärke und Art empfinden: Stechen, Brennen, Kneifen. Die meisten Patienten tolerieren diese Empfindungen, manche können die Anwendung einer Betäubung erfordern. Die Rötung und Schwellung können nach dem Eingriff, als sein direktes Ergebnis, auftreten. Diese Symptome lassen innerhalb von einigen Stunden oder Tage nach. Nach dem Eingriff sind kalte Umschläge, sog. Cold pack, und zu Hause Feuchtigkeitscreme und Thermalwasser zu verwenden.
Gegenanzeigen zur Laserbehandlung:
- Schwangerschaft
- Stillen
- Bräune (1 Monat)
- Medikamente, die Lichtempfindlichkeit hervorrufen (Retinoide, Tetracykline)
- Kräuter (Johanniskraut, Ringelblume) soll man 2-3 Wochen vor dem Eingriff abstellen
- Albinismus
- Schuppenflechte (aktive Phase)
- Epilepsie
- Störungen der Blutgerinnung, Einnahme von Medikamenten, die Blutgerinnung erschweren
- Neigung zum Entstehen von Kelloiden, hypertrophen Narben
- Tumor
- Hormonelle und endokrinologische Probleme wie z.B. Polycystisches Ovarsyndrom oder Diabetes
- Einnahme oder ein 6-monatiger Zeitabstand seitdem Accutan nicht mehr eingenommen wird
- Anwendung von Steroiden (Creme oder Tabletten)
- sehr trockene und sehr empfindliche Haut
- nicht eingestellter Diabetes