Schnarchen ist ein häufiges und für die meisten Menschen kein ernst zu nehmendes Problem. In manchen Fällen kann es aber ein
Zeichen für ernste gesundheitliche Probleme und Symptom des Schlafapnoe-Syndroms sein. Das Schnarchen entsteht dann, wenn das
weiche Gewebe sich in den Atemwegen entspannt und flattert. Meistens wird das Schnarchen durch vergrößerte Gaumensegel und
Uvula im hinteren Teil des Mundes verursacht. Zum Schnarchgeräusch können jedoch auch Mandeln, Zunge, Adenoide und verstopfte
Nasenhöhle beitragen. Das Schlafapnoe beruht auf einem periodischen Atemstillstand während des Schlafs. Das unbehandelte
Schlafapnoe kann zu Bluthochdruck und sogar Herzanschlag oder Schlaganfall führen. Es kann auch das Diabetes-Risiko oder
das Risiko für Arbeits- und Verkehrsunfälle erhöhen.
Zu weiteren Symptomen des Schlafapnoes gehören:
- Lern- und Gedächtnisprobleme
- morgendliche Kopfschmerzen
- vermehrtes nächtliches Wasserlassen
- Konzentrationsstörungen
- depressive Verstimmung, Stimmungsschwankungen
- Impotenz etc.
Frühzeitige Diagnose und Erkennung von SAS können solche schwere Komplikationen verhindern wie:
- Herzanfall
- Bluthochdruck
- Schlaganfall
- Hormonstörungen etc.